Montag, 5. September 2011

Ach...

...uebrigens. Es gibt Resultate fuer die zwei Blogumfragen.
In der Ersten war die Frage, was ihr von meinem Auslandsaufenthalt haltet.
59% meinen: "Hey cool, ich will auch!" Wenn dem so ist stehe ich gern fuer Fragen zur Verfuegung oder ihr werft einen Blick auf www.icja.de .
Immerhin 35% kennen die richtige Antwort: "42" Du verstehtst nur Bahnhof, dann googel das gefaelligst selbst ;)
Ganze 8% denken positiv, geniessen die Zeit ohne den Schluwi und sagen: "Endlich ruhe hier... ;)"
Nur 2% meinen zu meiner Abwesenheit: "Schade eigentlich..." Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass der Rest sich einfach fuer mich mitfreut ;)
Die zweite Umfrage betraf den Inhalt und das Layout meines Blogs: die Mehrheit, ohne Gegenstimmen, haelt meinen Blog fuer interessant und ansprechend. Danke hier fuer!
Und noch was anderes. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten oder bei Ebay versteigern (meine Gewinnbeteiligung betraegt jedoch 51%). Ich schreibe naemlich meist unter widerigen Umstaenden..von der englischen Tastatur mal abgesehen. Teils sind die Eintraege auf dem Handy entstanden, teils auf defekten Tastaturen ohne Beschriftung und oft unter Zeitdruck. Zum Beispiel heisst "Hallo" auf Kannada nicht "Mamaskara" sondern "Namaskara".
Uebrigens ich freu mich ueber jeden neuen Leser, Feedbacks und Kommentare!

Liebe Gruesse an alle die von mir lieb gegruesst werden wollen und an alle die, die gerne Nudeln essen. Oh ich schweife ab...aber mal so am Rande: ein Koenigreich fuer eine Portion Nudeln! So sehr ich das indische Essen auch schaetze, Reis haengt mir langsam zum Hals raus...

Nun gut: Liebe Gruesse euer Oberschluwi Till


(Wer diesen Eintrag oder die Kommentare heut vor der Ueberarbeitung gelesen hat, weiss, dass sich das Internet hier gegen mich verschworen hat!)

Buerokratie fuer Fortgeschrittene

7... Eine interssante Zahl.
In diesem Fall eine Zeitangabe.
Morgens um 8 Uhr gings los. Schliesslich hatten wir, alle Freiwilligen des ICDE India, viel vor.
Bewegung ist fuer Beamtete ein fremd 

Wort
Admission Paper fuer die Aufenthaltsgenehmigugn beantragen, Essen gehen, einen guten Money Exchange Point finden, Shoppen gehen und bei einer Feier des ICDE India unsere Gastfamilien treffen.
Schnell ins Foreignen Affairs Ministery. Gefuehlte 30 Seiten zur Beantragung des Admission Papers abgeben.
Der Erste hat er geschafft. Er hat den Kampf gegen die finster guckenden Beamten gewonnen.
Entweder sind Beamten ueberall gleich...
oder die haben alle deutsche Verwandte!
Der Zweite kriegt es nicht. Aber der Vierte. Dem Achten fehlt ein Dokument. Es fehlt allen. Die Gesihtsausdruecke der Freiwilligen wechseln alle 30 Minuten von genervt ueber gestresst zu total erschoepft.
7 Stunden spaeter ist es geschafft. um 17 Uhr hat jeder seinen Wisch.
Die Gaskocher und die Zelte werden wieder abgebaut.
Nur leider hatten wir sowohl Zelte, als auch Gaskocher vergessen.Naechster Programmpunkt: indisches Turboshopping. 1450 (ca. 22 Euro) fuer ein original Springfield- und Pumahemd und eine Dieseljeans.
Verschwitzt und muede betreten wir ein edles Hotel. Der Uniformierte an der Tuer laechelt und gruesst.
Ich treffe auf sehr interessante Personen...
meine Gastfamilie!

(Dies ist immer noch ein  Nachtrag vom Arrivalcamp, bald wirds aktueller! )



Dienstag, 30. August 2011

Das Spiel mit der Zeit

Mamaskara. Naana heseru Till. Naanu Germany inda bandiddene. Is today Guruvaara?? No, today is Manglavaara.
Ist klar oder?!
Mensch ist das Leben schoen...
Das war Kannada... Nein nicht das Land, die Sprache, die im indischen Bundesstaat Karnataka gesprochen wird. Unter anderem liegt Bangalore in Karnataka. Gerade sitz ich in Bangalore am Internet in meiner Unterkunft bis in zwei Tagen. Dann gehts in meine Gastfamilie und ins Projekt.
Zwei Tage noch?! Wieviele Tage bin ich eigentlich schon hier?
Obwohl hier eigentlich wert auf Puenktlichkeit gelegt wird, manchmal jedenfalls, hab ich mein Zeitgefuehl voellig verloren.
Ich weiss nur noch: Zwischen zwei Kannadalesson gibt es ein milchiges Zuckerwasser (man mungelt es waere "Tea"). Vor dem Fruehstueck ist Yoga um 6.30 Uhr. Das hat zur Folge, das man die naechsten Tage alle seine, nicht vorhandenen, Muskel spuert. Nachmittags ist Tanzstunde. Es steht jetzt fest, ich werde Stardancer in Bollywood...nicht!
Zeit kommt mir gerade irgendwie mehr wie ein Spiel vor. Die Regeln des Spiels sind flexibel, Zeit ist flexibel. Obs nur mir so geht?

Anmerkung: Dieser Beitrag ist nachtraeglich onlie gestellt, mittlerweile bin ich in der Gastfamilie und im Projekt und erlebe strange Sachen..aber eins nach dem Anderen

Mittwoch, 24. August 2011

Erleuchtung auf Knopfdruck

"Would you like to have a red or a white wine?'
Ich sitze im Flieger. Oman Air. Wir fliegen gerade ueber Syrien. Unter uns rollen Panzer. Ich trinke Weisswein zum Haehnchen mit Reis. Wein in einer arabischen Airline?! Vor mir werden zwei Bier geordert.
Na dann denk ich mir und schluerf genuesslich meinen Wein.

Far away..

Ich blinzel, es hupt, ich schrecke auf. 6 cm neben mir hupt ein Motorradfahrer. Die Landschaft zieht am Fenster vorbei. Riesige Werbetafel,'buy the new Audi", Kokusnusspalmen, moderne,glaeserne Elektrostores, herruntergekommene Welchbleckdaecher. Wieder uebermannt mich der Schlaf.
Ich lehne meinen Kopf ans Fenster und beginne zu traeumen...
"Tihl Kopjez?! This is your Roommate for the nexts days. The Roomnumber is twooo-ooo-forrr. If your leave the room close the windows because of the monkeys."
Ich bin da. Bis ich ankomme dauert es noch ein bisschen. Aber ich bin da, im Arrivalcamp fuer die diesjaehrigen Freiwilligen in Indien. Incredible India?
Wir sind zu dritt, es ist Abend.
Ist das jetzt Indien?!
Ein warmer Sommerabend, es ist schwuel, ein angenehm warmer Wind weht uns ins Gesicht.
Wir laufen einen schlammigen Pfad, Weg, eine Strasse entlang. Einer bleibt stehen. lacht.
Irgendwer hat hier Humor.
"This property is not for sale. Call 89344573" ist mit schwarzer Farbe in riesigen Lettern an eine Hauswand gepinselt. Aber dann zieht eine Strassenlaterne unsere Aufmerksamkeit auf sich.
An ihr ist auf brusthoehe ein kleiner Kasten angebracht. Wie an allen in der Strasse. Ein Lichtschalter.
Und sie funkionieren. Die grosse Erleuchtung fuer Anfaenger.
Welcome to India. Welcome to Bangaluuru.

How to eat in India:

Dienstag, 23. August 2011

Ich mal wieder...

Puh ich habs geschafft. ich bin online :D
Mal sehen wie gut das in Zukunft klappt, aber ich denke besser. und das wichtigste ist:
ich hab den Blog nicht vergessen. Ich mache fleissig Fotos und schreibe immer mal wieder in mein Collegeblog. In diesem Sinne werde ich hier nach Moeglichkeit zeitversetzt berichten
Also heisst das Motto einfach: Abwarten und Tee trinken.
Das ich ist das, was ich hier oft mache. Obwohl der Tee ziemlich suess ist und voller Milch.
Man gewoehnt sich dran.Hoffe ich ;)

Ich bin jetzt fuer ein Jahr hier:
 ...und nein ich wohne nicht im See.
Aber in einem Slum in der Naehe.

Mittwoch, 10. August 2011

Und drum sagen wir...

Gleich heb ich ab...hoffen wir mal nur im eigentlichen Sinne. Es geht los nach Bangalore, India.
Was mich verwundert ist, als Gepaeck reicht mir mein Rucksack.Was habe ich vergessen?!

...auf Wiedersehn, die Zeit mit euch war wunderschoen!

Sonntag, 7. August 2011

Neues!

Nur noch ein paar Tage Deutschland. Eigentlich gar nicht so unschade. Aber andererseits.
Vorallem bin ich auf den Flug gespannt. Zwar auch  im Allgemeinen, aber besonders, weil ich
Blattsalat als Hauptgang...
mir noch auf Juicy Beats einen Trommelfelriss zu gezogen hab... Mensch das wird ein Spaß.

Aber zum Positiven. Ich hab ein Visum.
Knapp, aber rechtzeitig. Eine Fahrt nach Frankfurt und ein Essen
in einem indischen Restaurant (schaaarfff) später bin ich nun endlich Besitzer eines indischen Entry Visums.
Yeeeeaaaaahhh!

Noch was anderes:
Ich habe mir erlaubt meinen Blog um eine interessante Randnotiz zu ergänzen. Eine
spannende Anregung vom Vorbereitungsseminar.
Einfach mal reinlesen!